Eine Stadt für Schritte gemacht
Florenz packt Kirchen, Märkte und Flussquerungen auf wenige Quadratkilometer, die Sehenswürdigkeiten liegen so nah, dass ein Auto meist eher im Weg ist.
- 1436 wurde die Domkuppel nach sechzehn Jahren Arbeit fertig; stehst du auf der Piazza del Duomo, liest du die Stadt noch von dieser Skyline her.
- Via de' Tornabuoni und die Gassen davon führen dich von Bankpalästen zu Werkstatttüren, ohne eine Gerade länger als einen Block.
- Einheimische kaufen Mittagessen noch im Mercato Centrale oder an der Eckbar und essen stehend an der Theke, wenn der Tag kurz ist.
Was man isst

Bistecca alla fiorentina — Chianina-Rinder und die Grillkultur toskanischer Trattorien machten ein dickes T-Bone-Stück zum Standard-Genuß der Stadt.

Ribollita — Bäuerliche Brot-Bohnen-Suppe, eingedickt mit altem pane und cavolo nero, passt zu einer Stadt, die einst Arbeiter günstig zwischen Marktgängen versorgte.
Lampredotto — Tripe aus dem vierten Magen, in Brühe geschmort und von Straßenwagen serviert, wuchs aus dem Fleischhandel von San Lorenzo.
Schiacciata all'olio — Olivenöl aus den umliegenden Hügeln macht aus Flachbrot den Snack, den Florentiner zwischen Erledigungen mitnehmen.
Vor dem Besuch
Denk an die Eintrittskarte
Wer hinein will, kauft vorher. Der Spaziergang geht auch von der Straße aus.
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