Eine Seestadt, die man auf Augenhöhe liest
Luzern liegt dort, wo der Reuss den Vierwaldstättersee verlässt; das Wichtigste ist meist nur ein kurzer Anstieg oder eine Brücke entfernt — kein verstreutes Sammeln von Sehenswürdigkeiten per Bus.
- 1332 kaufte sich die Stadt die Freiheit von den Habsburgern; dieser Deal zeigt sich noch in Zunfthäusern und darin, wie die Altstadt den Fluss umschmiegt statt sich nach außen auszubreiten.
- Bahnhofstrasse und die Gassen ab Weinmarkt sind für Fußgänger gebaut: Lauben, Brunnen und Schaufenster, die davon ausgehen, dass du denselben Weg zurückkommst.
- Einheimische überqueren die Kapellbrücke noch auf Erledigungen; die gedeckten Brücken als Abkürzungen zu nutzen, nicht nur als Fotostopps, so funktioniert die Stadt wirklich.
Was man isst

Luzerner Chügelipastete — Eine Kuppel aus Blätterteig mit Kalbfleisch und Pilzen; Zunftschmaus und Hotelrestaurants hielten sie auf Luzerners Speisekarten, als Bankette lokale Politik waren.

Älplermagronen — Nudeln, Kartoffeln, Rahm und geschmolzener Käse — ein Gericht, das Alp-Sennen und Stadtköche gleichermaßen für sich reklamieren; überall wo Luzern auf bergtaugliches Comfort Food setzt, findest du es.
Zuger Kirschtorte — Kirschwasser-Schichten aus dem nahen Zug; Luzerner Cafés führen sie, weil die See-Bahnverbindung sie hier zur Standard-Festtagstorte machte.
Rösti — Knusprige Kartoffelrösti aus der Innerschweiz; am Seeufer servieren sie sie als Alltagsbeilage zwischen Dampferfahrten und Altstadtspaziergängen.
Vor dem Besuch
Denk an die Eintrittskarte
Wer hinein will, kauft vorher. Der Spaziergang geht auch von der Straße aus.
RigiInnenbesichtigungTickets ansehen ›Swiss Museum of TransportInnenbesichtigungTickets ansehen ›